Sport ist kein Mord

Warum Sport kein Mord ist

Dieser Spruch ohne das „kein“ ist uns allen bewusst. Man fragt sich natürlich, woher dieser Spruch wohl kommen mag. Eines ist klar, solch eine Redewendung wird wohl kaum von Leuten kommen, die sich sportlich gern betätigen. Aber es kann auch sein, dass diese Redensart von Ex-Sportlern kommt, die mit ihrer sportlichen Betätigung eher Negatives erlebt haben.

Eines muss aber den Sportfeinden gelassen werden, nämlich dass je nach Sportart die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung deutlich ansteigen kann. Das ist mit diesem Spruch dann auch gemeint. Mord ist es nicht, aber Verletzungen vermindern natürlich die Lebensqualität und können demzufolge auch mal zum „Tod“ von Lebensfreude führen.

Zugegebenermaßen, ist dies sehr stark abhängig davon welchen Sport man betreibt. Jemand, der boxt, wird wohl mit jedem Boxauftritt mehr oder weniger ein paar Verletzungen und Blessuren mit sich tragen. Hier ist sogar der Mord-Anteil vorhanden, denn es gab in der Vergangenheit auch Boxer, die nach einem Kampf gestorben sind.

Bei allen anderen „anständigen“ Sportarten sind diese Verletzungsgefahren deutlich geringer. Aber wer von uns hat sich nicht mal beim Fußball, Volleyball oder Tennis verletzt? Anscheinend sind die Gefahren bei „vernünftigen“ Sportarten nicht gebannt. Selbst bei Profi-Fußballern hört man ja auch teilweise von Herzversagen und Spontantod.

Also, was soll das nun mit dem Sport? Ist es wirklich kein Mord?

Fakt ist, wer sich sportlich betätigt, lebt nun mal gesünder. Man muss es ja nicht wie die Profis übertreiben. Aber 2-3 mal pro Woche Sport zu treiben wird sowohl auf gesundheitlicher Basis als auch auf Psychischer einen Mehrwert bieten. Selbst einfaches Fahrrad fahren oder Wandern wird die Sauerstoffaufnahme des Körpers verbessern und allein deswegen schon zu Gewichtsverlust führen. Wer also auf sichere und effiziente Weise abnehmen will, der sollte nicht immer überall mit dem Wagen fahren, sondern einfach mal den Gang zum nächsten Shop zu Fuß wagen.

Spazierengehen oder Fahrrad fahren, dies sind doch beides Aktivitäten, die keinen Mord verursachen, aber dennoch als Sport bezeichnet werden können und den natürlichen Tod zumindest statistisch hinauszögern.

 

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